Am 26.06 wurde ein neuer AStA mit Hopis-Beteiligung gewählt. Doch lasst uns erst einmal vier Wochen in die Vergangenheit springen.

Die SR-Wahl war vorbei, ein anstrengender Wahlkampf lag hinter uns und wir waren eigentlich ganz froh, jetzt etwas Ruhe zu bekommen. Die Freude über unseren Einzug in den SR, wo uns im kommenden Jahr Marvin vertreten wird, war natürlich trotzdem sehr groß. Wir wollten uns auf die Arbeit in der Opposition konzentrieren. Doch es kam ganz anders.

Es vergingen keine 24 Stunden und wir hatten bereits Mails von anderen Listen im Posteingang. Sie wollten mit uns über den AStA sprechen, mit uns –  den Neulingen mit einem Sitz. Langsam realisierten wir, dass eine Beteiligung am AStA gar nicht unwahrscheinlich war. Die Mehrheitsverhältnisse machten dies möglich. So stürzten wir uns in die Verhandlungen. Treffen um Treffen lernten wir die verschiedenen Listen kennen und es wurden Bündnisse geschlossen, Projekt-Ideen und Vorstellung von AStA-Arbeit ausgetauscht. Lange Zeit sah es so aus, als würde sich die Koalition relativ schnell zusammenfinden, doch nur wenige Tage vor der konstituierenden SR-Sitzung zerbrach die geplante Koalition und die verbleibende Zeit reichte nicht aus, um eine neue Koalition zu bilden, die die absolute Mehrheit gefunden hätte. Sogar am Tag der Sitzung kam es zu Verhandlungen, doch eine Lösung konnten wir in der kurzen Zeit schlicht nicht finden. Deshalb entschieden wir uns mit den Listen, mit denen wir uns bereits einig waren (AfA, Die PARTEI), einen Minderheiten-AStA zu wählen. Nicht weil wir es wollten, sondern weil wir es mussten. Die Geschäftsordnung sieht den Fall einer Nicht-Wahl des AStAs auf einer konstituierenden Sitzung nicht vor und die Option einer Vertagung oder einer Unterbrechung war uns rechtlich zu unsicher.

Dieser AStA ist aber noch lange nicht vollständig. Wir haben nur die drei Vorstände und die gesetzlich vorgegebenen zwei Referate gewählt. Es gibt zwar einen AStA, doch die Verhandlungen sind noch nicht vorbei. Wir wollen auch mit derzeit noch nicht im AStA vertretenen Listen über deren Beteiligung sprechen. Denn es sind noch einige Referate vorhanden, die zu besetzen sind und wir wünschen uns eine Beteiligung der Mehrheit der Listen im AStA, um dort eine gute Arbeit für die Studierenden machen zu können.

2 Kommentare

  1. 1

    “Lange Zeit sah es so aus, als würde sich die Koalition relativ schnell zusammenfinden, doch nur wenige Tage vor der konstituierenden SR-Sitzung zerbrach die geplante Koalition und die verbleibende Zeit reichte nicht aus, um eine neue Koalition zu bilden, die die absolute Mehrheit gefunden hätte”

    Wie sah denn die geplante Koalition bei euch aus? Und woran ist das gescheitert. Und welche Listen wollt ihr dann noch ins Boot holen? Ich hoffe doch nicht sone Listen wie RCDS oder LiSA, dafür habe ich euch nicht gewählt?!

  2. 2

    Hi. Am Anfang hatten wir uns mit Partei und Campus Grün auf eine Koalition mit SDS und LiSA geeinigt. Wir haben uns dann aber doch dagegen entschieden und wollten lieber einen AStA mit Partei, AfA und CG machen. Mit letzteren konnten wir uns aber vor der konstituierenden Sitzung nicht einigen. Deshalb sind wir erstmal diesen Weg gegangen, um rechtliche Sicherheit und mehr Zeit (für Verhandlungen, aber eben auch, um mal etwas für diese “Uni” machen zu können… ;)) zu haben.

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